Hendri Spescha (1928 - 1982)
WILLKOMMEN
Diese Website ist den Leserinnen und Lesern des literarischen Werks von Hendri
Spescha gewidmet. Sie entspricht einem Wunsch, den der Dichter zu Anfang seines
Gedichtbandes Für dich und für
mich ausspricht: "ich möchte mit dir reden / ich ersehne Gemeinschaft".
Wir laden Sie freundlich ein, einem "Mann des Wortes" und seinem dichterischen
und schriftstellerischen Werk zu begegnen.
Auf dem Weg durch sein Werk, seinen Lebenslauf und seine Bibliografie treffen
Sie auf einen engagierten Menschen, einen romanischen Dichter und Schriftsteller,
stets auf der Suche nach sich selbst und nach der Gemeinschaft seiner Zeitgenossen.
Dieser Mensch, fest im christlichen Glauben seiner engeren Heimat, des Bündner Oberlands, verwurzelt, hat als Dichter Worte gefunden und geprägt, die selbst den prosaischsten Literaturforscher innerlich zu bewegen imstande sind. Hendri Spescha war auch ein Mann, der den Forderungen seiner Zeit nie ausgewichen ist und der kraftvoll am öffentlichen Leben Graubündens
und der Schweiz durch Wort und Tat beigetragen hat.
Sie werden Texte lesen - oder wieder lesen - die aus ihm einen grossen romanischen
Lyriker gemacht haben, der für die romanische Lyrik neue Wege gebahnt hat. Der Vergangenheit verbunden, war er doch seiner eigenen Zeit gegenüber offen und aufnahmebereit, mit kritischem Blick und doch voller Hoffnung für
die Zukunft.
Der romanischen Literatur hat er als einer der ersten den Zugang zur Welt der
Arbeiterschaft und der Industrie aufgetan, aber auch zur Welt der Blinden, der
behinderten Kinder. Sowohl in seinen Schriften als in den Sendungen, die er als
Fernsehredaktor gestaltet hat, ist er für Kunst und Künstler seiner Zeit ein
aufmerksamer Dialogpartner und Interpret gewesen.
Seinen eigenen Schriften stehen auf dieser Website Kommentare und Besprechungen des Werkes von Hendri Spescha zur Seite, die aus der Feder von kompetenten Lesern wie Marianna
Blöchlinger-Spescha, Iso Camartin, Angel
Crespo, Alexi Decurtins, Gion Deplazes, Felix
Giger, Arnold Spescha, Claudio Spescha und anderen stammen.
Auf literarischem Gebiet hat sich Hendri Spescha fast ausschliesslich in romanischer
Sprache ausgedrückt. Als Redaktor, Journalist und Redner hingegen hat er oft auch deutsch geschrieben und gesprochen. Die Mehrzahl seiner Texte erscheinen hier zweisprachig, mit Angabe der Namen der Übersetzerinnen und Übersetzer,
soweit diese identifizierbar sind.
Die Website ist die Frucht einer engen Zusammenarbeit zwischen den beiden Brüdern Flurin-Maria und Eduard Spescha, die für die redaktionelle Gestaltung verantwortlich sind, und Paul Imboden, einem Neffen Hendri Speschas sowie Ramun Spescha, einem seiner Söhne.
Allen Leserinnen und Lesern dieser Website wünschen wir einen erfreulichen Besuch. Wer dazu einen persönlichen Kommentar beifügen möchte oder weitere Informationen wünscht,
kann dies durch Druck auf Kontakt tun. Die Register des literarischen Nachlasses von Hendri Spescha sind hier eingetragen. Die Originaldokumente befinden sich im Schweizer Literaturarchiv (SLA) in Bern,
wo sie jederzeit auf Anfrage eingesehen werden können.