Erzählprosa
SKIZZEN UND NOVELLEN
Unter diesem etwas verallgemeinernden Titel veröffentlichen wir hier neun Prosatexte, deren literarische Form oder Struktur nicht homogen ist. Die meisten dieser Texte wurden zu Beginn der 50er Jahre geschrieben und zeigen, dass Hendri Spescha mit etwas mehr Zeit auch im Erzählerischen Bedeutendes hätte produzieren können. Die ersten vier Texte erscheinen hier zum ersten Mal.
Alle diese Texte kreisen um eine Einzelgestalt, um einen Menschen in einem kritischen, dramatischen Moment seines Lebens. Gion Deplazes hat auf die Bedeutung der Skizze Notg alva hingewiesen, in der ein Mensch in einem industriell-technischen Kontext dargestellt wird, was damals neu war.
Zwei Texte möchten wir von den anderen abheben. Nin wurde erstmals in einer Anthologie mit Texten über kranke, behinderte Kinder veröffentlicht. Die Vernissage hat Hendri unter einem Pseudonym erscheinen lassen. Möglicherweise wollte er diese Skizze noch weiterführen.