In Deine Hände
TAL DER TRäNEN
Wir gehn, wir gehn all die Tage,
arme, verlorene Sünder,
durch die Nacht, durch die Not und das Dunkel,
verlassen, niemandem anheim, überzählig.
Ohne Ruh, ohne Halt
Ohne Licht und Signal
Von Sünden umschattet
Zu einem ärmlichen Ziel.
Aus der Tiefe steigt unser Rufen und Weinen,
ein Choral von Schmerzen und Trauer:
Sei Du für uns auf dem Wege
der Steinmann, das Zeichen, das Licht!